
Podcasts von LernerInnen im Unterricht zu produzieren, zum Beispiel zu aktuellen Nachrichten-Themen, ist sinnvoll, denn
- Fremdsprachenkenntnisse werden rezeptiv beim Lesen/Anhören der Berichte auf Online-Newsseiten oder beim Lesen eines Print-Artikels gefordert (während der Recherche)
- LernerInnen können ihre eigenen Interessen bei Themenwahl einbringen
- gesprochene Fremdsprache wird gefordert und gefördert, da durch die Veröffentlichung eine Sekundärmotivation für korrektes und gutes/adäquates Sprechen gegeben ist
- Podcasts können während des Unterrichtes oder zu Hause produziert werden
Aber….
…sinnvoll nur durch ZuhörerInnen und Feedbacks sowohl von Lerngruppe als auch von Lehrenden, daher der Lerngruppe
- Zeit geben, die Podcasts individuell oder in der Lerngruppe zu hören
- Zeit geben, Kommentare zu schreiben
- Zeit geben, auch konstruktive Tipps (sprachlich wie technisch) in den Kommentaren zu schreiben
- schriftliche Version des Podcasts zusätzlich veröffentlichen
- regelmäßig Podcast-Phasen in den Unterricht integrieren, um Normalität im Umgang mit Podcasts zu erzeugen
Technisch
- Aufnahmen mit Audacity sind kein echtes Problem
- veröffentlichen, z. B. bei podster.de/podspot.de, ist einfach
- Beweis: http://donaths-armee.podspot.de/ und
http://dumbledores-armee.podspot.de/
Sollten aktive Podcast-Phasen integrativer Bestandteil des Fremdsprachenunterrichts sein? Eure ganz persönlichen Erfahrungen sind hilfreich, also bitte Kommentare schreiben – Danke
[...] >>please read & write a comment [...]
Pingback von Harvest Time II « Seminarfach 2007-2009 — März 15, 2009 @ 1:40 |
Wir denken, dass es generell eine interessante Möglichkeit der Textverarbeitung ist, jedoch ist es sehr aufwändig und es fördert auch nicht wirklich die „gesprochene Sprache“, da man den zuvor erstellten Text doch nur abließt. Diskussionen sind hier effektiver, da man spontaner antworten muss, seine Sprachsicherheit verbessert und sich somit auch sicherer fühlt.
Bei bestimmten Themen, kann ein Potcast bzw. die Unterlegung mit Musik und Geräuschen jedoch auch sehr positiv bzw. nachhaltig den Zuhörer beeinflussen im Gegensatz zu einem „nur“ geschriebenen Text.
also gespaltene Meinung… :>
Gruß
Paula & Marina
Kommentar von pullek — März 17, 2009 @ 3:26 |
In my opinion `podcasting´ is quite a useful funny thing. Though close to nobody likes listening to his own voice I think podcasts are most effective concerning `input´ of information. it’s a simple but truly effective form of media. and production is simple as well…
all in all, thumbs up and in my opinion definitely to be included into learning processes
Kommentar von kristin tiffert — März 17, 2009 @ 3:28 |
Ich finde, die Idee solche Podcast Phasen in den Fremdsprachnunterricht einzubauen gut! Die „Herstellung“ und Veröffentlichung ist total leicht- man muss nur aufpassen, wenn es erklärt wurde. Einmal reicht in diesem Fall auch!
Was ich an Podcasts gut finde ist, dass man hierbei sehr darauf achtet richtig zu sprechen und dass man, im Gegensatz zum Unterricht, erst nachdenken kann, was man wo genau sagen möchte, es evtl. aufschreibt und im Anschluss aufnimmt. So können mündlich schwache Schüler auch ihre Note verbessern, da der Lehrer merkt, dass sie es ja doch können
Generell sollte man sich aber etwas länger Zeit für eine solche Podcast Phase nehmen, da das Aufnehmen und Bewerten recht viel Zeit braucht. Am besten einfach ein Kursthema damit abarbeiten
Kommentar von stellina7 — März 17, 2009 @ 3:34 |
Natürlich braucht es ein bisschen Zeit, sich mit Audacity auseinanderzusetzen. Aber insgesamt kann ich sagen, dass Audacity leicht zu handhaben ist und man sich gut hineinfindet, zumal es mehrere Webseiten und Tutorials gibt, die genau erklären, was zu tun ist. Wie im Blog schon gesagt, ist Audacity wirklich nicht das Problem. Vor allem, da die Einführung ins Podcasting durch die Lehrkräfte gegeben wird, entfällt normalerweise das technische Problem für die Schüler.
Problematischer wird da schon die Umsetzung des Themas. Ein Podcast kann als „Ersatz“ für geschriebene Texte dienen, sollte aber keinesfalls derart ausführlich sein. Das Beschränken auf wichtige Informationen sollte im Interesse des Zuhörers erfolgen. Zudem ist es wichtig, eine einigermaßen ruhige Aufnehmatmosphäre zu schaffen. Oft war es so, dass wir ohnehin durch das ungewohnte Aufgenommenwerden schon „aufgeregt“ genug waren und Unruhe die Fehler in der Aufnahme nur noch verstärkt haben.
Das Podcasting hat mich insofern weiter gebracht, als dass ich etwas geübter im freien Sprechen bin und weniger aufgeregt, wenn es darum geht, dass ich das Gesprochene aufnehme.
Obwohl die meisten von uns nach dem ersten Podcast wenig begeistert waren, haben mittlerweile viele ihre Meinung geändert. Podcasting ist somit meiner Meinung nach sinnvoll und eine gute Abwechslung, nimmt aber auch viel Zeit in Anspruch (Themenfindung, eigener Text, Aufnahme).
Kommentar von ankelk — März 17, 2009 @ 3:44 |
Ich denke, dass die Erstellung von Podcasts sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich bringt. Orientiert an den genannten Aspekten möchte ich zum Beispiel den Aspekt der Förderung von Fremdsprachenkenntnissen und die Förderung der Aussprache als wesentlichen Vorteil unterstützen. Die Erstellung eines geeigneten und sprachlich möglichst richtigen Textes erfordert die Auseinandersetzung mit einem interessanten Thema und die Suche nach passenden Vokabeln. Die spätere Aufnahme setzt eine deutliche und richtige Aussprache voraus, damit der Zuhörer versteht, worum es geht.
Des Weiteren halte ich die Erstellung von Podcasts hinsichtlich der Möglichkeit auf einem eigenen Interessengebiet zu arbeiten für sehr sinnvoll und geeignet, um Schüler zu motivieren.
Ich kann aber keineswegs bestätigen, dass die Aufnahme bei audacity, zumindest anfänglich, keine Schwierigkeiten bereitet hat. Ich hatte den Eindruck, man müsse bei diesem Programm viele kleine Details beachten, um die Aufnahme „in den Kasten“ zu bekommen. Allerdings muss ich zugeben, dass audacity an sich leicht zu verstehen und bearbeiten ist, wenn man einige Male damit gearbeitet hat- ganz nach dem Motto: „Übung macht den Meister“.
Außerdem glaube ich, dass Schülern häufig die Zeit und auch die Motivation fehlen, andere Podcasts anzuhören und möglicherweise auch noch zu kommentieren. Man schreibt meist doch einen positiven Kommentar, weil man sich selbst mit dem Thema nicht wirklich eingehender auseinandergesetzt hat…
Was mich persönlich in der Erstellung des Podcasts noch ein wenig gestört bzw. „behindert“ hat, war die Tatsache, dass ich zu Hause nicht die Möglichkeit habe, einen Podcast aufzunehmen. So war ich zwangsweise an die Aufnahme in der Schule gebunden, die sich aufgrund der fehlenden Headsets über einen längeren Zeitraum ein wenig schwierig gestaltete…
Alles in allem halte ich die Erstellung, Er- und Bearbeitung von Podcasts im Unterricht für geeignet und durchaus förderlich, arbeite aufgrund meines persönlich eher geringen Interesses an Technik und Computern allerdings nicht so gern damit…
Kommentar von an07na — März 17, 2009 @ 3:49 |
Prinzipiell finde ich die Idee des Podcasts gut denn es ist relativ einfach sie zu erstellen und hochzuladen und allgemein ist es nett die geschriebenen Texte nicht immer nur zu lesen sondern sie von dem Verfasser/in zu hören. ALLERDINGS denke ich, es gibt keinen großen Lerneffekt beim podcasting. Da ich es so unangenehm finde meine eigene Stimme (und Fehler) zu hören habe ich mir meinen podcast nicht öfter als nötig angehört, dh. ein mal und dabei ist mir nichts aufgefallen was umbeding vermeiden werden müsste. Die Podcasts der anderen schüler sind interessant anzuhören jedoch denke ich letztendlich höre oder lese ich diese lieber im Unterricht von ihnen persönlcih.
Kommentar von lelaeli — März 17, 2009 @ 4:10 |
Generell ist das „podcasten“ eine gute Sache. Man muss recherchieren, schreiben und sprechen, also alles in einer Aufgabe kombiniert. Trotzdem finde ich die ganze Prozedur ziemlich zeitaufwendig.
Im Unterricht stören die Geräusche rundherum bei der Arbeit, sodass die Aufnahmen der Freizeit zu Hause zu Lasten gehen. Ausserdem hat nicht jeder die Möglichkeit die Aufnahem zu Hause zu machen, aufgrund eines fehlenden Headsets und des Programms „audacity“. Das Programm an sich ist jedoch leicht zu verstehen, man muss kein „PC-Fritze“ sein, um eine Aufnahme zu machen. Jedoch war es aufgrund dessen, dass wir die Podcasts in der englischen Sprache verfassen mussten schwierig, sich nicht zu verhaspeln.
Im Großen und Ganzen war das „podcasten“ jedoch eine interessante Erfahrung, die man auch mal zu Hause kreativ gestalten kann.
Kommentar von roxanne89 — März 17, 2009 @ 4:27 |
Ich habe eine eher zwiespältige Meinung was ‘podcasting’ betrifft. Einerseits denke ich, dass ein Podcast dazu beitragen kann, dass man die Scheu vor der englischen Sprache verliert. Man gewöhnt sich daran englisch zu sprechen und wenn man sich die Aufnahme im Nachhinein anhört, kann man auf seine eigene Aussprache achten und diese gegebenenfalls verbessern/korrigieren. Auch wenn es ersteinmal ungewohnt und seltsam ist, seine eigene, aufgenommene Stimme zu hören, gewöhnt man sich daran und kann von Mal zu Mal offener und freier sprechen.
)
Andererseits fand ich es jedoch schwierig die Podcasts während des Unterrichts aufzunehmen, da es nicht leicht war sich bei den Umgebungsgeräuschen/-stimmen auf seine eigene Stimme und das Gesagte zu konzentrieren. Nervig waren auch die sich immer wieder einschleichenden Versprecher, welche zwar nicht so schlimm sind, die man jedoch am liebsten ganz vermeiden würde um voll und ganz mit seinem Podcast zufrieden zu sein (Ist man letztendlich jedoch nie!
Ein weiterer negativer Aspekt ist, dass es fast doppelt soviel Zeit kostet einen Podcast aufzunehmen, wie einen geschriebenen Text zu veröffentlichen. Zusätzlich zu einem formulierten Text muss man sich mit Audacity auseinandersetzen um den Podcast aufnehmen zu können. Im Nachhinein kann ich jedoch sagen, dass die Arbeit mit Audacity nicht wirklich kompliziert war, wenn man den Bogen erstmal raus hatte. Zuerst war ich etwas überfordert, da Audacity unübersichtlicher aussieht als es eigentlich ist. Wenn man sich erstmal zurechtgefunden hat ist das Ganze jedoch kein Problem
Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass ‘podcasting’ eine interessante Alternative zu ‘gewöhnlichen’ Unterrichtsmethoden ist, die ‘normale’, schriftliche Textverarbeitung jedoch kaum ersetzen kann.
Kommentar von marenlk — März 17, 2009 @ 4:33 |