Sehr interessant, was Uwe Klemm im Rahmen eines Workshops auf dem 2. Moodlefest des LPM Saarland präsentierte – und was Jürgen Wagner (Danke!) in seinem Blog veröffentlicht.
Ausgehend von einer Science Fiction Kurzgeschichte von Kurd Laßwitz, „Die Fernschule“ aus dem Jahre 1902 (sic!), skizziert Uwe in seinem hörenswerten Podcast [ca. 24 Minuten] ‘Thesen zur Veränderung von Unterricht mit Moodle“, u.a.:
- E-Learning-Werkzeuge allein bringen keine Veränderung
- Schulisches E-Learning ist kein distance learning, sondern eng verknüpft mit Kontaktunterricht, muss unterschiedliche Sozialformen anbieten und Differenzierung erlauben
- Knackpunkt Didaktik:
- „innere“ Didaktik von E-Learning-Sequenzen,
- „äußere“ Didaktik der Einbindung in den „normalen“ Unterricht
- derzeit noch weitgehend unreflektiert
- Aber: Spezifische Anforderungen von E-Learning-Sequenzen können Veränderung von Unterricht notwendig machen, auslösen und als machbar / anstrebenswert demonstrieren
- Besondere Potenzen: Unterstützung selbständigen Lernens, Binnendifferenzierung, soziale Arbeitsformen, Förderung schwächerer und besonders leistungsstarker Schüler
- derzeitige Probleme:
Content (Angebot, Struktur, Adaptierbarkeit)
Didaktische Erfahrungen / Qualifizierung
Technische / unterrichtsorganisatorische Rahmenbedingungen
Unterrichtsbeispiele [u.a. "Tortilla Curtain"] finden sich auf http://lpm-moodle-saar.de sowie auf http://www.mz.jena.de/moodle/ [Anmeldung notwendig].
Kompletter Text der Kurzgeschichte „Die Fernschule“ >>Projekt Gutenberg
Mehr zu Kurd Laßwitz >>wikipedia.de